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	<title>Jacob Schupp &#8211; Fachschaftsrat Jura Heidelberg</title>
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	<title>Jacob Schupp &#8211; Fachschaftsrat Jura Heidelberg</title>
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		<title>Stellungnahme zur Wahl der Verfassungsrichterinnen</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/stellungnahme-zur-verfassungsrichterinnenwahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 18:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Fachschaftsrat Jura der Universität Heidelberg verfolgen wir die öffentliche und politische Diskussion um die Kandidaturen von Prof. Dr. Frauke Brosius Gersdorf und Prof. Dr. Ann-Katrin Kaufhold zu Richterinnen am Bundesverfassungsgericht mit Aufmerksamkeit und Besorgnis. Uns geht es dabei nicht um eine inhaltliche Bewertung einzelner Positionen der Kandidatinnen, sondern um eine kritische Reflexion des Umgangs mit <a href="https://fsrj-hd.de/stellungnahme-zur-verfassungsrichterinnenwahl/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Stellungnahme zur Wahl der Verfassungsrichterinnen</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Fachschaftsrat Jura der Universität Heidelberg verfolgen wir die öffentliche und politische Diskussion um die Kandidaturen von Prof. Dr. Frauke Brosius Gersdorf und Prof. Dr. Ann-Katrin Kaufhold zu Richterinnen am Bundesverfassungsgericht mit Aufmerksamkeit und Besorgnis. Uns geht es dabei nicht um eine inhaltliche Bewertung einzelner Positionen der Kandidatinnen, sondern um eine kritische Reflexion des Umgangs mit den wissenschaftlichen Tätigkeiten, sowohl im politischen Raum als auch in Teilen der Öffentlichkeit.</p>



<p>Das Verfahren zur Wahl der Richterinnen und Richter am Bundesverfassungsgericht genießt ein hohes Maß an Vertrauen. Es soll ein ausgewogenes Verhältnis zwischen demokratischer Legitimation und fachlicher Qualifikation sicherstellen. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass die Auseinandersetzung mit den Kandidatinnen und Kandidaten sachlich, differenziert und transparent geführt wird. Im Fall von Frau Brosius-Gersdorf und zunehmend auch im Fall von Frau Kaufhold war und ist jedoch zu beobachten, dass juristische Einzelpositionen aus ihrem fachlichen Kontext herausgelöst und in einer Weise diskutiert wurden, die weniger auf inhaltliche Auseinandersetzung als auf politische Symbolik abzielte.</p>



<p>Insbesondere der Ton und die Dynamik der öffentlichen Debatte vor der Wahl durch den Bundestag führten zu persönlichen Diffamierungen und nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung. Eine solche sachliche und fachlich fundierte Auseinandersetzung ist aber nicht nur im wissenschaftlichen, sondern auch politischen Diskurs notwendig, wenn es um die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Meinungen geht.</p>



<p>Die wiederholte Etikettierung bestimmter, im juristischen Diskurs durchaus vertretbarer, Auffassungen als „extrem“, „aktivistisch” oder „radikal” sowie die darauf aufbauenden politischen Forderungen werfen Fragen nach dem Umgang mit kontroversen, aber fundierten Meinungen im rechtswissenschaftlichen Diskurs auf.</p>



<p>Im Zusammenhang mit der Wahl von Verfassungsrichterinnen und -richtern ist zu beachten, dass in der gesamten Rechtswissenschaft und auch beim Bundesverfassungsgericht nicht rein politisch argumentiert werden kann, um einen diskussionswürdigen Beitrag zu leisten. Am Bundesverfassungsgericht können zudem einzelne Richterinnen und Richter nie allein eine Entscheidung treffen.</p>



<p>Als Studierende der Rechtswissenschaft empfinden wir die Art und Weise, wie mit den Kandidatinnen umgegangen wurde, daher als problematisch. Der Eindruck, dass politische Anschlussfähigkeit über juristische Kompetenz gestellt wird, steht im Widerspruch zu den Prinzipien eines geeigneten Auswahlverfahrens für die Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts, welches das Vertrauen in das Gericht sichern soll. Auch für den juristischen Nachwuchs ist es wichtig, dass man sich in die Rechtswissenschaft auch mit fundierten kontroversen Meinungen einbringen kann, ohne für diese nur deshalb öffentlich diffamiert zu werden, weil sie politisch nicht opportun sind, so wie es nun bei angesehenen Verfassungsrechtlerinnen geschehen ist. Die Rechtswissenschaft und die Judikative haben die Aufgabe das Recht auszulegen und anzuwenden, nicht eine Lösung im Sinne der politischen Mehrheit zu entwickeln. Dies sollte bei der Debatte beachtet werden.</p>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>
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		<title>Drei Vertreter*innen der Studienfachschaft Jura im Studierendenrat gesucht!</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/drei-vertreterinnen-der-studienfachschaft-jura-im-studierendenrat-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 18:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer kann kandidieren?: jedes Mitglied der Studienfachschaft, d.h. alle Jura-Studierenden, sowie alle LLM-Studierenden und ÖffR im Nebenfach Studierenden an der Universität Heidelberg Wer wählt: der Fachschaftsrat Jura Wie und bis wann muss ich kandidieren?: kandidieren kannst du indem du deine Kandidatur per Mail an info@fsrj-hd.de beim Wahlausschuss einreichst oder spontan in der Sitzung am Mittwoch, <a href="https://fsrj-hd.de/drei-vertreterinnen-der-studienfachschaft-jura-im-studierendenrat-gesucht/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Drei Vertreter*innen der Studienfachschaft Jura im Studierendenrat gesucht!</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wer kann kandidieren?:</strong> jedes Mitglied der Studienfachschaft, d.h. alle Jura-Studierenden, sowie alle LLM-Studierenden und ÖffR im Nebenfach Studierenden an der Universität Heidelberg</p>



<p><strong>Wer wählt: </strong>der Fachschaftsrat Jura</p>



<p><strong>Wie und bis wann muss ich kandidieren?: </strong>kandidieren kannst du indem du deine Kandidatur per Mail an <a href="mailto:info@fsrj-hd.de">info@fsrj-hd.de</a> beim Wahlausschuss einreichst oder spontan in der Sitzung am Mittwoch, den 23.07.2025 um 20h im Seminarraum 1 in der Akademiestraße 4-8 kandidierst.<br>Auch wenn du zuvor schriftlich kandidiert hast, solltest du in der Sitzung da sein und dich nochmals kurz den Mitgliedern des Fachschaftsrats vorstellen.</p>



<p><strong>Was ist eigentlich der Studierendenrat?: </strong>Der Studierendenrat (kurz: StuRa) ist das Legislativorgan der Verfassten Studierendenschaft (VS), also der gesetzlichen Vertretung der Studierenden an der Universität Heidelberg. Als solches entscheidet der StuRa über den ca. 500.000€ umfassenden Haushalt der VS, bewilligt Finanzanträge und beschließt inhaltliche Positionierungen im Namen der Studierenden an der Universität. Zudem ist er für die Wahl weiterer ehrenamtlicher VertreterInnen und den Beschluss von Satzungen zuständig. Seine Projekte muss der StuRa als Legislativorgan natürlich nicht selbst ausführen. Er gibt lediglich die Richtungen vor und kontrolliert die von ihm gewählten Amtsträgerinnen und Amtsträger bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Der StuRa tagt in der Vorlesungszeit idR alle zwei Wochen Dienstags von 19 Uhr bis maximal 24 Uhr. Bei entsprechendem Anlass können jedoch auch zusätzliche Sondersitzungen einberufen werden.</p>



<p>Wir haben dein Interesse geweckt oder du hast weitere Fragen? Dann schreib uns per Mail an <a href="mailto:info@fsrj-hd.de">info@fsrj-hd.de</a>!<br>Wir freuen uns auf eure Kandidaturen!</p>
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		<item>
		<title>Forderung nach einem integrierten Bachelor</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/forderung-nach-einem-integrierten-bachelor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Fachschaftsrat Jura Heidelberg fordert in Wahrnehmung seines Mandats als demokratisch legitimierte Studierendenvertretung aller Studierenden der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg die Einführung eines integrierten Bachelors nach dem Vorbild in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Dieser Abschluss soll mit Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen zur ersten juristischen Prüfung kraft Gesetzes verliehen werden. Wir fordern alle zuständigen Stellen, <a href="https://fsrj-hd.de/forderung-nach-einem-integrierten-bachelor/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Forderung nach einem integrierten Bachelor</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Fachschaftsrat Jura Heidelberg fordert in Wahrnehmung seines Mandats als demokratisch legitimierte Studierendenvertretung aller Studierenden der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg die Einführung eines integrierten Bachelors nach dem Vorbild in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Dieser Abschluss soll mit Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen zur ersten juristischen Prüfung kraft Gesetzes verliehen werden. Wir fordern alle zuständigen Stellen, insbesondere das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, nachdrücklich auf, die hierfür erforderliche landesgesetzliche Grundlage zeitnah zu schaffen. Die genaue Ausgestaltung soll dabei in enger Abstimmung mit den rechtswissenschaftlichen Fakultäten des Landes sowie unter Einbindung des Landesverbands Rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V. erfolgen.</p>



<p>Zugleich bekennen wir uns ausdrücklich zum Erhalt des Staatsexamens als Abschluss des rechtswissenschaftlichen Studiums sowie zum traditionellen Studienaufbau mit Übungen und Scheinen als Leistungsnachweise. Einer Modularisierung des Studiengangs erteilen wir derzeit eine klare Absage.</p>



<p>Der integrierte Bachelor, der kraft Gesetzes verliehen wird, soll lediglich diese Ausbildung ergänzen und bereits an der Universität erbrachte Leistungen, deren wissenschaftliche Qualität auch ohne Modularisierung zweifelsohne als ausreichend hoch anzusehen ist, anerkennen. Ein „integrierter“ Bachelor nach einem derzeit in Baden-Württemberg vorgesehenen Modell ist an der Fakultät in Heidelberg nur mit erheblichem Aufwand umsetzbar und aufgrund der weitreichenden, zwangsweisen Veränderung des Studiums sowie fehlender Rückwirkungsmöglichkeit von studentischer Seite schlichtweg nicht erwünscht.</p>
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		<item>
		<title>Ausweichbibliotheken während der Schließung des Seminars</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/ausweichbibliotheken-waehrend-der-schliessung-des-seminars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 15:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fsrj-hd.de/?p=2582</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Studierende, ab dem 14.04.2025 bleibt die Bibliothek des Juristischen Seminars aufgrund ihres Umzugs für mehrere Wochen vollständig geschlossen. Erst nach Abschluss der Umzugsphase wird die Bibliothek in einem anderen Gebäudeteil mit rund 250 Arbeitsplätzen wieder zur Verfügung stehen. Das Juristische Seminar ist für viele von uns ein essenzieller Ort, um uns auf Prüfungen vorzubereiten. <a href="https://fsrj-hd.de/ausweichbibliotheken-waehrend-der-schliessung-des-seminars/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Ausweichbibliotheken während der Schließung des Seminars</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Studierende,</p>



<p>ab dem 14.04.2025 bleibt die Bibliothek des Juristischen Seminars aufgrund ihres Umzugs für mehrere Wochen vollständig geschlossen. Erst nach Abschluss der Umzugsphase wird die Bibliothek in einem anderen Gebäudeteil mit rund 250 Arbeitsplätzen wieder zur Verfügung stehen.</p>



<p>Das Juristische Seminar ist für viele von uns ein essenzieller Ort, um uns auf Prüfungen vorzubereiten. Die vorübergehende Schließung trifft uns entsprechend hart, vor allem diejenigen, die sich genau in diesem Zeitraum auf eine (mündliche) Examensprüfung vorbereiten.</p>



<p>Der vorrangige Ausweichort für diejenigen von uns, die nicht zuhause lernen können oder wollen, ist die Universitätsbibliothek. Allerdings kennen wir alle deren Auslastung und dass es dort schwer werden kann einen Arbeitsplatz zu finden.</p>



<p>Um dennoch einen geeigneten Arbeitsplatz finden zu können, findet Ihr unten eine Auflistung einiger dezentraler Bibliotheken, die ebenfalls frei zugänglich sind, da sie dem Grundsatz verpflichtet sind, allen interessierten Nutzern Leseplätze zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Wir dürfen diese also benutzen, jedoch bitten wir Euch dies nur zu tun, sofern es notwendig ist. Schließlich haben wir es auch nicht gern, wenn fachfremde Studierende die letzten &nbsp;Arbeitsplätze im Seminar besetzen.</p>



<p>Bitte beachtet daher bei dem Besuch anderer dezentralen Bibliotheken vor allem Folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In den dezentralen Bibliotheken, deren Räumlichkeiten den Instituten und Seminaren unterstehen, hängt die Frage, wie willkommen wir als fachfremde Studierende sind, maßgeblich von der Auslastung der Bibliothek einerseits und von unserem zurückhaltenden Auftreten als „Gästen“ andererseits ab.</li>



<li>Es sollte daher selbstverständlich sein, dass wir nicht in größeren Gruppen kommen, uns den Bibliotheksusancen vor Ort anpassen und einen Arbeitsplatz in einer anderen Bibliothek suchen, wenn die Auslastung zu hoch wird. Ein Anspruch auf einen Arbeitsplatz besteht grundsätzlich nicht.</li>



<li>Nur in Ausnahmefällen (Prüfungszeiten) finden Einlasskontrollen statt. Wer also beim Betreten einer Bibliothek die üblichen Regeln achtet, d.h. keine undurchsichtigen Taschen und kein Essen/Getränke (außer Wasser) mit sich führt, kann einfach an der Aufsicht/Pforte vorbeigehen und sich einen geeigneten Platz suchen. Wie es sich mit Jacken verhält, kann von der einzelnen Bibliothek abhängen. Wir können nicht garantieren, dass jede dezentrale Bibliothek die Regeln so handhabt, wie es bei der UB und dem Seminar getan wird. Gleiches gilt für Laptoptaschen.</li>
</ul>



<p>Wir wissen aus anderen Fächern, dass deren Studierende sich ab und an eine exklusive Nutzung ihrer Bibliotheken wünschen. Dies wird in der Regel abgelehnt, da es dem Prinzip der Optimierung durch geteilte Benutzung widerspricht. Wir sollten also keinen Anlass geben, dass solche Beschwerden häufiger aufkommen und ggf. sogar erfolgreich sein werden. Auch in der Zukunft könnten wir auf die Plätze in anderen dezentralen Bibliotheken angewiesen sein.</p>



<p>Bei Fragen könnt Ihr uns jederzeit ansprechen oder uns eine Mail schreiben (<a href="mailto:info@fsrj-hd.de">info@fsrj-hd.de</a>).</p>



<p>Wir informieren Euch immer zeitnah, sobald wir neue Informationen zum Umzug und insbesondere der Wiedereröffnung der Seminarbibliothek haben.</p>



<p>Die Bibliotheken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CATS Bibliothek– 90 Arbeitsplätze<br><a href="https://www.cats.uni-heidelberg.de/bibliothek/">https://www.cats.uni-heidelberg.de/bibliothek/</a></li>



<li>Campusbibliothek Bergheim der WiSo-Fakultät – 360 Arbeitsplätze   <br><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/wiso/bibliothek/index.html">https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/wiso/bibliothek/index.html</a></li>



<li>Germanistikbibliothek – 90 Arbeitsplätze<br><a href="https://www.gs.uni-heidelberg.de/de/institut/bibliothek">https://www.gs.uni-heidelberg.de/de/institut/bibliothek</a></li>



<li>Anglistikbibliothek – 80 Arbeitsplätze        <br><a href="https://www.as.uni-heidelberg.de/institut/bibliothek.html">https://www.as.uni-heidelberg.de/institut/bibliothek.html</a></li>



<li>Bibliothek des Historischen Seminars – 140 Arbeitsplätze         <br><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/zegk/histsem/seminar/institutsbibliothek.html">https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/zegk/histsem/seminar/institutsbibliothek.html</a></li>



<li>Gesellschafts-/Wirtschaftsrechtliche Bibliothek – 33 Arbeitsplätze     <br><a href="https://www.jura.uni-heidelberg.de/igr/bib/">https://www.jura.uni-heidelberg.de/igr/bib/</a></li>



<li>Bibliothek des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen – 90 Arbeitsplätze<br><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/neuphil/iask/sued/seminar/bibliothek.html">https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/neuphil/iask/sued/seminar/bibliothek.html</a></li>



<li>Bibliothek des Kunsthistorischen Seminars – 40 Arbeitsplätze<br><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/zegk/iek/institut/bibliothek.html">https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/zegk/iek/institut/bibliothek.html</a></li>



<li>Mathematikonbibliothek – 120 Arbeitsplätze        <br><a href="https://www.mathinf.uni-heidelberg.de/de/ueber-uns/bereichsbibliothek">https://www.mathinf.uni-heidelberg.de/de/ueber-uns/bereichsbibliothek</a></li>



<li>Bibliothek des Philosophischen Seminars – 50 Arbeitsplätze    <br><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/philsem/bibliothek/">https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/philsem/bibliothek/</a></li>



<li>Fakultätsbibliothek Theologie – 120 Arbeitsplätze            <br><a href="https://www.theologie.uni-heidelberg.de/de/fakultaet/bibliothek">https://www.theologie.uni-heidelberg.de/de/fakultaet/bibliothek</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Petition zum DokHVG</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/petition-zum-dokhvg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Fachschaft Jura Heidelberg haben wir den offenen Brief zum Hauptverhandlungsdokumentationsgesetz (DokHVG) als Erstzeichnende unterstützt. Dieses Gesetz, das im Bundestag verabschiedet wurde, soll die Dokumentation strafgerichtlicher Hauptverhandlungen modernisieren. Derzeit müssen sämtliche Protokolle handschriftlich erstellt werden, eine Praxis, die seit 1877 unverändert besteht. Auf den Einsatz moderner Technologien wie Tonaufzeichnungen wird weiterhin verzichtet, obwohl solche in <a href="https://fsrj-hd.de/petition-zum-dokhvg/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Petition zum DokHVG</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Fachschaft Jura Heidelberg haben wir den offenen Brief zum Hauptverhandlungsdokumentationsgesetz (DokHVG) als Erstzeichnende unterstützt. Dieses Gesetz, das im Bundestag verabschiedet wurde, soll die Dokumentation strafgerichtlicher Hauptverhandlungen modernisieren. Derzeit müssen sämtliche Protokolle handschriftlich erstellt werden, eine Praxis, die seit 1877 unverändert besteht. Auf den Einsatz moderner Technologien wie Tonaufzeichnungen wird weiterhin verzichtet, obwohl solche in fast allen anderen europäischen Ländern längst Standard sind.</p>



<p>Die Beratung dieses Einspruchsgesetzes wurde nach der Überweisung an den Vermittlungsausschuss seit Februar 2024 mehrfach vertagt.</p>



<p>Gerade in Zeiten eines technologischen Wandels und eines bevorstehenden Generationenwechsels in der Justiz ist es nicht nachvollziehbar, warum auf moderne, leicht verfügbare Mittel verzichtet wird, um den Strafprozess transparenter, effizienter und attraktiver zu gestalten.</p>



<p>Ihr könnt die Petition unabhängig von euren Berührungspunkten zur Strafjustiz unterstützen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitzeichnung findet ihr <a href="https://www.change.org/pro_DokHVG">hier</a>!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Der integrierte Bachelor in Baden-Württemberg</title>
		<link>https://fsrj-hd.de/der-integrierte-bachelor-in-baden-wuerttemberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 20:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Zusammenfassung zum integrierten Bachelor Am 06.11.2024 wurde in Baden-Württemberg durch eine Änderung des Landeshochschulgesetzes (LHG) die Einführung eines integrierten Bachelors an juristischen Fakultäten im Land ermöglicht. Im Rahmen eines Modellversuchs können Universitäten einen rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang anbieten, der eng mit dem Staatsexamensstudiengang verbunden ist. Einschreiben können sich hierfür ausschließlich Studierende des Staatsexamensstudiengangs (Doppelimmatrikulation).Der Lehr- und <a href="https://fsrj-hd.de/der-integrierte-bachelor-in-baden-wuerttemberg/" rel="nofollow"><span class="sr-only">Read more about Der integrierte Bachelor in Baden-Württemberg</span>[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>1.</strong></strong> <strong>Zusammenfassung zum integrierten Bachelor</strong></p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p>Am 06.11.2024 wurde in Baden-Württemberg durch eine Änderung des Landeshochschulgesetzes (LHG) die Einführung eines integrierten Bachelors an juristischen Fakultäten im Land ermöglicht. Im Rahmen eines Modellversuchs können Universitäten einen rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang anbieten, der eng mit dem Staatsexamensstudiengang verbunden ist. Einschreiben können sich hierfür ausschließlich Studierende des Staatsexamensstudiengangs (Doppelimmatrikulation).<br>Der Lehr- und Prüfungsumfang soll in der Prüfungsordnung so abgestimmt werden, dass beide Studiengänge inhaltlich deckungsgleich sind. Fünf Jahre nach Einführung des Modells ist eine Evaluation vorgesehen.<br>Gemäß § 32 I 1 Hs 2 LHG müssen in Bachelorstudiengängen Modulprüfungen stattfinden. Damit die Prüfungsleistungen aus dem Staatsexamensstudiengang im rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang anerkannt werden können, muss auch der Staatsexamensstudiengang modularisiert werden. Eine Modularisierung umfasst in der Regel studienbegleitende Modulprüfungen sowie Abschlussklausuren und die Vergabe von ECTS-Punkten. Um den integrierten Bachelor anzubieten, müsste das bisher in Heidelberg bestehende Scheinsystem daher in ein Modulsystem umgewandelt werden.<br>Zusätzlich erfordert § 30 IV 3 LHG die Akkreditierung aller Bachelorstudiengänge. Deshalb müssen die Hochschulen für die Einführung des integrierten Bachelorstudiengangs ein Akkreditierungsverfahren durchlaufen.</p>



<p><strong>2. Rechtsgrundlage</strong></p>



<p>Eingeführt wird der integrierte Bachelor durch Art. 1 Nr. 39 lit. b 5. HRÄG, nachzulesen in der <a href="https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP17/Drucksachen/7000/17_7793_D.pdf">LT BW Drucks. 17 / 7793</a> S. 10. Im Wortlaut:<br>„[&#8230;] <em>(7) Im Rahmen eines Modellversuchs können die Universitäten den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaften mit einem rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang gemäß § 29 Absatz 2 verbinden und bestimmen, dass nur Studierende des Staatsexamensstudiengangs in den Bachelorstudiengang eingeschrieben werden können (Doppelimmatrikulation). Voraussetzung ist, dass der Lehr- und Prüfungsumfang des Bachelorstudiengangs nach seiner Studien- und Prüfungsordnung auf den Staatsexamensstudiengang abgestimmt ist und sich somit nicht auf die Kapazität auswirkt. Der Studiengangverbund ist spätestens nach einem Erfahrungszeitraum von fünf Jahren zu evaluieren.</em>“</p>



<p><strong>3. Stellungnahme des Fachschaftsrats vom 13.11.2024 zum integrierten Bachelor in Baden-Württemberg </strong></p>



<p>Der Fachschaftsrat Jura Heidelberg begrüßt, dass die Regierungsfraktionen sich mit dem Thema einer Absicherung für Staatsexamensstudierende beschäftigen.<a href="#_ftn1" id="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a> Allerdings halten wir den kürzlich vom Landtag beschlossenen integrierten Bachelor in seiner derzeitigen Form für eine nicht ausgereifte Lösung. Diese Umsetzung orientiert sich weitgehend am Modell des Studiengangs Rechtswissenschaft an der Universität Konstanz. Für die anderen rechtswissenschaftlichen Fakultäten im Land, die bislang keinen Bachelor haben, bedeutet diese Änderung einen erheblichen Aufwand.</p>



<p>Dieses Modell setzt eine umfassende Modularisierung des Studiengangs voraus, die wir als nicht zwingend notwendig erachten. Die Modularisierung und Akkreditierung eines zusätzlichen Studiengangs wird aller Wahrscheinlichkeit nach einen gewissen Verwaltungsaufwand erfordern. Zudem ist es aufgrund der Immatrikulation schwerer möglich, diesen Bachelor rückwirkend zu verleihen, sodass Studierende, die das erste Staatsexamen die vergangenen bzw nächsten Jahre endgültig nicht bestehen, diese Absicherung nicht haben.</p>



<p>Ein integrierter Bachelor nach dem Vorbild von NRW – bei dem die Verleihung auf Antrag erfolgt, sobald die Zulassungsvoraussetzungen zur Staatsprüfung erfüllt und die Studienarbeit der Universitätsprüfung als Bachelorarbeit anerkannt ist – wäre für alle Universitäten, unabhängig vom jeweiligen Studienmodell (Scheinmodell oder Module), einfacher umzusetzen. Zudem wäre dieses Modell sicher rückwirkend anwendbar.<br>Wir befürworten ein solches Modell weiterhin.</p>



<p>Dabei muss jedoch sichergestellt werden, dass dieser Bachelor als vollwertig anerkannt wird und man diesen auch zum Beispiel für einen Masterstudiengang nutzen kann. Hier hat das von der Landesregierung gewählte Modell im Moment Vorteile, da eine Modularisierung und Akkreditierung wie bei jedem anderen Bachelor vorgesehen sind, was für die Vergleichbarkeit wichtig sein kann.</p>



<p>Leider hat man die Studierenden, vertreten durch die Landesfachschaft und die lokalen Fachschaften, in diesem Gesetzgebungsprozess überhaupt nicht eingebunden. Die Änderung kam viel mehr völlig überraschend und erst nach der Ausschussberatung durch Änderungsantrag vor der Schlussabstimmung in den Gesetzentwurf hinein. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit und der Betroffenen war somit unmöglich. Diese Entwicklung ist besonders enttäuschend, da wir dieses Anliegen bereits seit längerer Zeit verfolgen und immer wieder kommunizierten. Hierbei haben wir sowohl den Wunsch als auch die Notwendigkeit eines solchen Bachelors (nach dem Vorbild NRW) klar betont, jedoch wurden wir vor der Entscheidungsfindung nicht einmal angehört. Wir werden uns daher dafür einsetzen, dass die Landesregierung und die Regierungsfraktionen das nun gewählte Modell unter Einbeziehung der Studierenden und der Fakultäten überdenken und durch eine weniger bürokratische Lösung, die größeren Nutzen für die Studierenden hat, ersetzen. Die fünfjährige Evaluationsphase ist für diesen Prozess zu lang.</p>



<p>Wir werden des Weiteren die Folgen dieses Gesetzes ausführlich prüfen und mit der Fakultät über die weiteren Schritte sprechen. Grundsätzlich ist dieser Bachelor besser als keine Absicherung.<br>Die Fachschaft Jura Heidelberg bekennt sich jedoch ausdrücklich zum aktuellen Studienaufbau im Scheinsystem und wird sich für die Einführung dieses integrierten Bachelors nur unter Beibehaltung dieses Systems einsetzen. Somit verfolgen wir weiterhin unser Ziel der Verleihung eines Bachelors zur Anerkennung der erbrachten Leistungen mit Erreichen der Zulassungsvoraussetzungen für das Staatsexamen.</p>



<p>Wir befürchten jedoch eine weitere Aufschiebung bei der Einführung des integrierten Bachelors in Heidelberg, da wir es als unwahrscheinlich erachten, dass unsere Fakultät den Bachelor in dieser ausgestalteten Form zeitnah einführt. Die landesrechtliche Regelung ermöglicht es den Fakultäten lediglich den Bachelor einzuführen, verpflichtet sie hierzu aber nicht. Die Doppelimmatrikulation, Modularisierung und Akkreditierung wurden von unserer Fakultät bislang immer abgelehnt. Diese Verzögerung ist bedauerlich für alle Studierenden, die bereits jetzt oder in naher Zukunft von einem Bachelor hätten profitieren können.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="#_ftnref1" id="_ftn1">[1]</a> Zu den allgemeinen Vorteilen eines integrierten Bachelors verweisen wir auf den Bericht sowie die Absolventenbefragung der Bundesfachschaft (<a href="https://bundesfachschaft.de/integrierter-bachelor/">https://bundesfachschaft.de/integrierter-bachelor/</a>).</p>



<p></p>
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